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Stefan Bradl (v.) bestreitet auf dem Sachsenring sein Heimspiel © getty

Die berüchtigte Kurve 11 wird am Sachsenring nicht umgebaut.

Dies ist das Ergebnis eines Sicherheitstests, der drei Tage vor dem Großen Motorrad-Preis von Deutschland durchgeführt wurde.

Die MotoGP-Piloten Stefan Bradl (Honda), Bradley Smith (Großbritannien/Yamaha) und Andrea Iannone (Italien/Ducati) führten den Test am frühen Donnerstagabend durch, nachdem es am Vormittag wegen schlechten Wetters zu einer Absage gekommen war.

Dabei stellte sich heraus, dass der veränderte Kurvenradius durch den Einbau mobiler Ersatz-Kerbs zu keiner spürbaren Verbesserung für die Fahrer führte.

In der sogenannten "Wasserfallkurve" war es in der Vergangenheit immer wieder zu zahlreichen Stürzen gekommen. Nach einem ersten Test durch den früheren MotoGP-Piloten Loris Capirossi war nichts geändert worden.

Und auch jetzt bleibt alles beim Alten. Durch das Anbringen der Kerbs sollte die Ideallinie der Strecke so verändert werden, dass die Kurvengeschwindigkeit herabgesetzt wird. Die Vorderräder der Maschinen sollten dadurch weniger entlastet werden und mehr Kontakt behalten.

In der Praxis wurde der Effekt aber nicht als hilfreich erachtet. Vor der schnellen Rechtskurve 11, die blind mit fast 250 km/h angefahren wird und in der es steil bergab geht, nehmen die Piloten sieben Linkskurven.

Die Reifen sind deshalb auf der rechten Seite nicht mehr warm genug, dadurch rutscht häufig das Vorderrad weg.

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