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Mitch Mitländer, Fahrer im SPORT1-Racing Team © getty

Autospezialist Mitch Mitländer wird während der diesjährigen Saison der SCC (European Sports Car Challenge) von SPORT1 begleitet.

Die SCC ist eine in Mitteleuropa aktive Rennsportserie für zweisitzige Prototypen und GT-Fahrzeuge, die den Rundenzeiten und dem Speed der DTM in kaum etwas nachsteht. SPORT1 berichtet über allen sieben Rennen der SCC am Hockenheimring, Lausitzring, Nürburgring sowie and den Rennstrecken in Monza (IT), Spa Francorchamps (B), Dijon (F) und Most (CZ). Direkt von der Strecke und aus dem Auto wird der Testkommandant Mitch, der schon seit 3 Jahren in dieser Serie unterwegs ist, über das Fahrzeug, die Strecke und das Feeling berichten.

Unterwegs sein wird Mitch in einem Gruppe C Rennwagen mit einem 3-Liter, V6 Nissan Motor. Dieser Bolide bringt gerade mal 700 Kg auf die Wage und verspricht mit seinen fast 500 PS spannende Kämpfe auf der Rennstrecke und somit schnelle und dynamische Bilder für das Publikum.

[kaltura id="0_rfxms9sh" class="full_size" title="Doppelsieg in Dijon"]

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Zurück auf Erfolgskurs in Dijon

Der fünfte Saisonlauf der Sports Car Challenge im französischen Dijon hielt für Mitch wieder ein besseres Ergebnis als im Vorlauf bereit. Die Strecke in Dijon bietet den Fahrern einiges, verlangt ihnen aber auch gleichzeitig viel ab. Es ist eine sehr schnelle Strecke mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h. ?Es ist eine richtige Mut-Strecke und dazu kommt noch, dass die Turbos im Angriff sind, von ihnen ist viel zu erwarten? sagte Mitch vorab.

Schwerer Unfall von Sabrina Hungerbühler

Leider wurde das Wochenende durch einen schweren Unfall von Most-Siegerin, Sabrina Hungerbühler, überschattet. Bereits vor dem Qualifying schlug Sabrina heftig in die Leitplanke, überschlug sich und landete schließlich auf dem Überrollbügel. Hier bewies sich die SCC mal wieder als eine große Familie. Mit Hilfe von Mitch und seiner Frau Tina, konnte der Transport in die heimische Schweiz organisiert werden, wo kurz darauf Entwarnung gegeben werden konnte. Die genauen Ursachen des Unfalls, sind noch nicht bekannt. Das Sport1 RWT wünscht Sabrina gute Besserung und baldige Genesung. Mitch versuchte das Maximum aus dem freien Training rauszuholen. Dies war auch nötig, da es vorab keine Möglichkeit gab auf der Strecke zu testen. Dies machte es auch schwierig die richtigen Einstellungen zu finden. Auch im freien Training war dies kaum möglich, da nur zwei kurze Trainings angesetzt waren bei welchen rund 60 Fahrzeuge aus allen Klassen auf der Strecke waren. Dies lies Mitch mit einer gewissen Unsicherheit ins Qualifying gehen.

"Ein richtiger Quali-Krimi"

Trotz den starken Turbos konnte Mitch, bereits im ersten Qualifying, sich behaupten. Auch mit einem sehr geringen Abstand im zweiten Qualifying, freute sich Mitch und sein Team über zwei Pole-Positions in Dijon. ?Es war sehr knapp ? ein richtiger Quali-Krimi? sagte Mitch nach dem Happy-End für das RWTTeam.

Mitch bremst die Konkurrenz aus

Mitch hatte damit gerechnet, dass die Turbos ihn schnell überholen würden. Sein Plan, sich im Windschatten des Konkurrenten ranzutasten, wurde aber im ersten Rennen nicht benötigt. Er behielt nach dem Start seine erste Position. Diese konnte er auch halten bis zum Auffahren auf eine Gruppe von fünf zu überrundender Autos, die die Strecke blockierten. Andreas Fiedler, der bis dahin mit seinem BMW 3,2 l auf Position 2 war, nutze die Gunst der Stunde und überholte nicht nur Mitch sondern auch die gesamte Gruppe der zu Überrundenden. Rundenlang klebte Mitch unter Andreas Fiedlers Heckflügel bis sich, in Runde zehn, die Möglichkeit bot den Windschatten auszunutzen. Am Ende der Zielgeraden konnte Mitch seinen Konkurrenten ausbremsen und ging an ihm vorbei.

Déjà-vu auf der Rennstrecke

Wieder auf Pole, konnte Mitch auf seinen Nachbarn Wolfgang Payr im Turbo rüber schauen auf Position zwei. Wie erwartet, startete der Turbo bereits beim Start durch und schnappte Mitch die Führung weg. Déjà-vu ? Wie im ersten Rennen dieses Wochenendes klebte Mitch am Vordermann, nur dass es dieses Mal ein anderer war. Erst in Runde sieben konnte Mitch, an der genau selben Stelle wie im Vorrennen, mit einem beidseitig fairen Manöver, seinen Konkurrenten überholen.

Fazit

?Dieses Wochenende war harte Arbeit aber es waren zwei tolle und schnelle Rennen. Die Zuschauer konnten sich über große Spannung freuen?, so Mitch am Ende des Rennwochenendes in Dijon.

Beiträge rund um das SPORT1-Racing Team erfolgen jeweils im Rahmen von MOTODROM - Das Motorsportmagazin auf SPORT1.

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