Zum dritten Mal in Folge haben Ex-Weltmeister Yvan Muller (Frankreich) und Titelverteidiger Gabriele Tarquini (Italien) die beiden Sprintrennen zum Saisonauftakt der Tourenwagen-WM im brasilianischen Curitiba gewonnen.

Einziger Unterschied: Während Tarquini weiterhin für Seat an den Start geht, ist Muller vor der Saison von der spanischen VW-Tochter zu Chevrolet gewechselt. Der 40-Jährige feierte auf Anhieb mit seinem neuen Arbeitgeber einen Einstand nach Maß. Mit ihren jeweils elften WM-Siegen führen beide Fahrer gemeinsam mit 37 Punkten die Tabelle an und sorgten zugleich für den 31. WM-Erfolg von Seat bzw. den 21. für Chevrolet.

Die GM-Tochter, die in vier Jahren zuvor nicht einen einzigen Podestplatz in Curitiba erreicht hatte, feierte zudem mit dem Briten Robert Huff und Alain Menu aus der Schweiz in Lauf eins den ersten Dreifach-Triumph in ihrer sechsjährigen WM-Historie. Im zweiten Rennen belegten Jordi Gene (Spanien/Seat) und Menu die weiteren Podestplätze.

Bester BMW-Pilot war Lokalmatador Augusto Farfus (Brasilien), der in seinem BMW 320si zweimal auf Rang sechs fuhr. Sein Markenkollege Franz Engstler (Wiggensbach), der einzige deutsche WM-Teilnehmer, belegte in seinem BMW 320si die Ränge 14 und 11 sowie jeweils Platz zwei in der Privatfahrerwertung.

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