Deutschlands Motorrad-Hoffnung Stefan Bradl ist enttäuscht über die Verlegung des nächsten WM-Rennens in Japan. "Nach dem Sturz in der letzten Woche ist alles wieder im grünen Bereich. Ich wäre bereit gewesen, wenn man uns denn gelassen hätte", sagte Bradl: "Ich war voll auf Japan eingestellt, habe mich auf den Abflug am Montagmorgen gefreut."

Zumal der Kurs in Motegi zu Bradls Lieblingsstrecken gehört, denn 2008 gewann er hier seinen ersten von zwei Grand Prix: "Als ich von der Absage gehört habe, war meine erste Frage direkt, ob es einen Ersatztermin gibt. Gott sei Dank ist dem so."

Das Rennen soll am 3. Oktober nachgeholt werden. Die Austragung am kommenden Wochenende war geplatzt, weil durch die Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Island für die Anreisenden zu große Behinderungen erwartet wurden.

Verständnis für die Entscheidung hat Bradl deshalb schon: "Es gab wohl keine Alternative. Das steht eben nicht in unserer Macht."

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