Das zweite Rennwochenende der Tourenwagen-WM in Marrakesch endete im Chaos. Auf dem Stadtkurs in der marokkanischen Metropole wurden in den beiden Sprintrennen wegen mehrerer Massenunfälle nur insgesamt 6 von ursprünglich 26 vorgesehenen Runden im Renntempo absolviert.

Die Siege holten sich Titelverteidiger Gabriele Tarquini (Italien/Seat Leon) und der Brite Andy Priaulx (Großbritannien/BMW 320si). Ex-Weltmeister Priaulx musste im zweiten Lauf nur eine einzige "echte" Rennrunde - die letzte - absolvieren, um sich seinen insgesamt 13. WM-Sieg zu sichern.

In der Gesamtwertung hat der 48 Jahre alte Tarquini, der im ersten Lauf seinen insgesamt 12. Sieg feierte und im zweiten Rennen Platz sechs belegte, die alleinige Führung übernommen. Nach 4 von 24 Saisonläufen hat er mit 70 Zählern jetzt sieben Punkte Vorsprung vor dem zuvor punktgleichen Franzosen Yvan Muller (Chevrolet/63), der die Plätze sechs und zwei belegte. Priaulx (39) verbesserte sich auf Platz vier hinter Landsmann Robert Huff (Chevrolet/46).

Franz Engstler, einziger deutsche WM-Pilot, übernahm mit einem Sieg und Rang drei in seinem BMW 320si die Führung in der Privatfahrerwertung.

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