Ratlosigkeit bei Audi, große Freude beim Rivalen Peugeot: Der französische Automobilhersteller hat das Qualifying für die 78. Auflage der 24 Stunden von Le Mans dominiert und belegt erstmals in der langen Historie des berühmten Langstreckenklassikers seit 1923 die ersten vier Startplätze.

Für die überragende Performance der "Löwen" sorgten vier der sieben früheren Formel-1-Piloten im neunköpfigen Kader der Franzosen.

Der in Le Mans geborene Sebastien Bourdais blieb auf dem 13,629 km langen Circuit de la Sarthe als einziger Pilot unter 200 Sekunden und war in 3:19,711 Minuten 0,606 Sekunden schneller als der Österreicher Alexander Wurz (3:20,317).

Bourdais unterbot die Pole-Zeit seines Landsmannes Stephane Sarrazin aus dem Vorjahr um mehr als drei Sekunden. Sarrazin musste sich nach drei Trainingsbestzeiten in Serie (2007 bis 2009) diesmal mit Startplatz drei (3:20,325) begnügen. Die Peugeot-Dominanz unterstrich der Franzose Olivier Panis auf Startposition vier (3:21,192).

Dahinter musste sich Audi mit den Plätzen fünf bis sieben begnügen. Damit steht erstmals seit 2000 kein Wagen der Ingolstädter in den ersten beiden Startreihen. Beste Audi-Piloten und beste Deutsche im Feld der insgesamt 55 teilnehmenden Teams waren DTM-Pilot Mike Rockenfeller (Neuwied) und Porsche-"Leihgabe" Timo Bernhard (Dittweiler), die von Lokalmatador Romain Dumas unterstützt werden. In 3:21,981 Minuten hatte das Audi-Trio 2,270 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit.

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