Der frühere Formel-1-Weltmeister Nigel Mansell, der mit seinen Söhnen Leo und Greg das erste Vater-Sohn-Team beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans bildete, ist am Samstag nach einem Unfall bereits in der Anfangsphase ausgeschieden.

Der 56-jährige Brite, der nach fünf Runden auf Rang 17 lag, war aus bisher ungeklärter Ursache bei hoher Geschwindigkeit mit dem Heck seines Autos in eine Leitplanke eingeschlagen.

Für Mansell, der sich selbst aus seinem Ginetta-Zytek-Prototyp befreien konnte, war der Familienausflug an die Sarthe damit bereits nach 18 Minuten beendet.

Zuvor hatte der ehemalige französische Ski-Weltcupgewinner-, Olympiasieger- und Weltmeister Jean-Claude Killy pünktlich um 15 Uhr insgesamt 55 Teams bei trockenen Bedingungen auf die lange Reise zweimal rund um die Uhr geschickt.

Der Start zur 78. Auflage des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt verlief zunächst ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Wie erwartet bestimmte Titelverteidiger Peugeot das Tempo an der Spitze.

Die früheren Formel-1-Piloten Pedro Lamy (Portugal), Marc Gene (Spanien) und Franck Montagny (Frankreich) sowie Nicolas Lapierre (Frankreich) belegten nach sieben Runden (30 Minuten) innerhalb von fünf Sekunden die ersten vier Plätze.

Dahinter kämpfte ein Audi-Trio mit dem Briten Allan McNish, Timo Bernhard (Dittweiler) und Marcel Fässler (Schweiz) um den Anschluss.

Der Veranstalter erwartet einen Zuschauerrekord, der 2008 beim letzten Audi-Triumph mit 258.500 Fans aufgestellt wurde.

Rund um den 13,629 km langen Kurs herrschte am Samstag ein Verkehrschaos. Viele Fans, allein aus Großbritannien waren 80.000 angereist, verpassten deshalb die Startphase.

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