Eine gute Strategie hat Christian Vietoris in der GP2-Serie zum zweiten Mal in dieser Saison in die Punkteränge geführt.

Von Startplatz zwölf kämpfte sich der 21-Jährige aus Gönnersdorf bis auf Platz sechs nach vorne, nachdem er schon in der sechsten Runde als einer der ersten Fahrer seinen Pflichtreifenwechsel absolviert hatte.

Bis kurz vor Schluss hatte er sogar auf dem fünften Platz gelegen.

Beim zweiten Rennen am Sonntagmorgen verpasste Vietoris aber die Chance, erneut Punkte zu sammeln, obwohl er auf Startplatz drei stand.

Nach einem schwachen Start fiel er schon auf den ersten Metern bis auf Rang sechs zurück, den er fünf Runden vor Schluss dann auch einbüßte. In der letzten Runde wurde er dann sogar noch bis auf Position zehn durchgereicht.

In der Qualifikation am Freitag hatte Vietoris überzeugt, als er auf den dritten Platz gefahren war. Wegen einer nachträglichen Strafe für eine von ihm verursachte Kollision in Valencia verlor er allerdings neun Startplätze.

Der Sieg am Samstag ging zum dritten Mal in dieser Saison an den Venezolaner Pastor Maldonado. Er setzte sich gegen den Franzosen Jules Bianchi durch, der vor ihm auf der Pole Position gestanden hatte.

Dritter wurde Vietoris' spanischer Teamkollege Dani Clos, der auch am Sonntag beim zweiten SaisonsiegSieg des Mexikaners Sergio Perez direkt vor Maldonado und Bianchi auf dieser Position landete.

In der Gesamtwertung hat Maldonado mit 56 Punkten 19 Zähler Vorsprung vor Clos (37). Dahinter folgen Bianchi (31) und Perez (30). Vietoris liegt mit fünf Zählern auf Platz 16.

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