Der dreimalige britische Weltmeister Andy Priaulx hat bei den Saisonläufen 13 und 14 der Tourenwagen-WM in Brünn/Tschechien die Gunst der Stunde genutzt und mit seinem fünften Saisonsieg sowie Rang fünf den Anschluss an die Tabellenspitze hergestellt.

Rekordgewinner Priaulx, der seinen insgesamt 17. WM-Erfolg feierte und seinem Arbeitgeber BMW damit zugleich den 50. WM-Triumph seit 2005 bescherte, profitierte von der ersten Nullrunde des Tabellenführers Yvan Muller (Frankreich).

Der Chevrolet-Pilot, der in Lauf eins unverschuldet in eine Kollision verwickelt war und deshalb vorzeitig aufgeben musste, kam im zweiten Rennen des Tages nicht über Rang 12 hinaus.

Immerhin konnte Muller mit 199 Punkten die WM-Führung verteidigen, weil sein größter Widersacher, Titelverteidiger Gabriele Tarquini (Italien) in Lauf zwei nach einem technischen Defekt an seinem Turbodiesel ebenfalls einmal punktlos blieb.

Zuvor hatte der frühere Formel-1-Pilot beim ersten Saisonsieg des Briten Robert Huff (Chevrolet) Platz zwei belegt und sich damit bis auf fünf Zähler (194:199) an Muller herangearbeitet.

Priaulx, der das zweite Rennen im Werks-BMW 320si vor seinem britischen Landsmann und Markenkollegen Colin Turkington gewann, liegt als Dritter mit 183 Punkten vor Huff (167) in Lauerstellung.

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