Aufatmen in der Familie Stuck und bei vielen Motorsport-Fans: Die am Samstag in einem Klinikum in Neuwied vorgenommene Notoperation am Kopf des früheren Formel-1-Piloten Hans-Joachim Stuck hat der 59-Jährige nach Aussage seines Sohnes Johannes "den Umständen entsprechend gut überstanden".

Stuck wurde am Sonntag von der Intensiv- auf eine Normalstation verlegt.

Fünf Wochen nach seinem schweren Unfall auf der Nordschleife des Nürburgrings hatten die Ärzte bei dem VW-Motorsport-Repräsentanten ein Hämatom im Kopf festgestellt - möglicherweise eine Spätfolge seines Unfalls beim 5. Saisonlauf der deutschen Langstrecken-Meisterschaft am 3. Juli.

Dabei war Stuck in einem Audi R8 LMS bei plötzlich einsetzendem Regen rückwärts und mit hoher Geschwindigkeit in einen Reifenstapel geprallt.

Weil er laut seiner Ehefrau Sylvia seit ein paar Tagen über Kopfschmerzen und am Freitag nach dem Training zum VW-Scirocco-Cup auf dem Nürburgring zudem über Übelkeit und Schwindelgefühle geklagt hatte, war Stuck im Medical-Center an der Rennstrecke untersucht worden.

Dort riet ihm ein Arzt zu weiteren medizinischen Checks in Neuwied, wo die Ärzte nach seinem Crash bereits eine schwere Gehirnerschütterung und Rippenprellung diagnostiziert hatten.

Am Dienstag soll bei Stuck eine erneute Computertomograhie vorgenommen und danach entschieden werden, wann er entlassen werden kann.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel