Erst ein schwerer Unfall, danach eine schwierige Kopfoperation - doch das deutsche Rennsport-Idol Hans-Joachim Stuck denkt noch lange nicht ans Aufhören.

"Ich fahre weiter, keine Frage. Mein großes Ziel ist es immer noch, einmal mit meinen beiden Söhnen Ferdinand und Johannes ein 24-Stunden-Rennen zu fahren", sagte der 59-Jährige der Münchner "tz".

2011 soll es mit dem Familienduell endlich klappen, meint Stuck: "Wir arbeiten schon daran."

Stuck war wegen eines Hämatoms im Krankenhaus Neuwied operiert worden. Ursache war ein Unfall auf dem Nürburgring vor einigen Wochen gewesen.

Stuck war mit hohem Tempo in einen Reifenstapel gerast. Damals war eine Gehirnerschütterung diagnostiziert worden.

In der Folge klagte der schier unverwüstliche "Oldtimer" aber über Beschwerden: "Ich war am Nürburgring, wollte während des DTM-Wochenendes im Scirocco-Cup mitfahren."

Doch dann sei ihm plötzlich immer schlechter und sogar schwindelig geworden und "Strietzel" ließ ich sich ins Krankenhaus nach Neuwied fahren.

"Die Ärzte dort kennen mich sehr gut, weil ich in den letzten Monaten ein paarmal da war", sagte Stuck weiter:

"Die haben mich nach einer Untersuchung sofort dabehalten und mehr oder weniger sofort operiert. Etwas später, sagten sie mir, und es hätte alles passieren können. Dann hätte es den Hans vielleicht nicht mehr gegeben."

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