BMW-Werksfahrer Andy Priaulx (Großbritannien) hat von einer Rekord-Strafenflut profitiert, die die Sportkommissare des Automobil-Weltverbandes FIA nach dem 16. Lauf der Tourenwagen-WM in Oschersleben verhängt haben.

Weil insgesamt 12 Fahrer vor dem fliegenden Start zum ersten Rennen schneller als die erlaubten 90 km/h waren, bekamen sie nachträglich eine 30-Sekunden-Zeitstrafe aufgebrummt. Dadurch rutschte der dreimalige Weltmeister Priaulx, der in Lauf zwei im BMW 320si seinen 18. WM-Sieg gefeiert hatte, vom sechsten auf den fünften Platz im ersten Rennen nach vorne.

Zudem verringerte sich dadurch der Rückstand des Gesamtzweiten Priaulx um zwei auf nur noch elf Punkte (218:229) auf Spitzenreiter Yvan Muller (Frankreich/Chevrolet), der zweimal als Dritter auf das Podest fuhr. Die Startreihen eins und zwei von Lauf eins waren von diesem Vorfall nicht betroffen.

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