Der frühere Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck hat von seinen Ärzten grünes Licht erhalten und kehrt nach seiner Notoperation am Kopf Anfang August ins Rennauto zurück.

Am 30. Oktober ist der 59-Jährige bei dem Saisonfinale der deutschen Langstrecken-Meisterschaft auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife am Start.

"Ich habe mich am Freitag in Neuwied von den Ärzten eingehend untersuchen lassen. Sie haben mir versichert, dass alles zu einhundert Prozent in Ordnung sei und es keine Risiken mehr gebe, die einen Renneinsatz verhindern könnten", sagte Stuck.

Er habe sich riesig über die Nachricht gefreut, weil ich vor allem vor der neurologischen Untersuchung Bammel hatte, sagte der VW-Motorsport-Repräsentant: "Nach dem positiven Ergebnis bin ich sofort zum Nürburgring gefahren und habe Gäste meines Teamkollegen Frank Stippler in einem Porsche-Renntaxi über die Nordschleife chauffiert", sagte Stuck.

Gemeinsam mit Stippler und Marc Basseng wird Stuck einen vom DTM-Team Phoenix Racing eingesetzten Audi R8 LMS fahren. In dem Sportwagen der Ingolstädter war Stuck nach eigener Aussage am 31. Juli beim Sechs-Stunden-Rennen auf der Nordschleife nach dem Überfahren eines Randsteines hart mit dem Helm gegen den Überrollkäfig geschlagen. Dadurch hatte sich möglicherweise das Hämatom im Kopf gebildet, das eine Woche später in einer Notoperation entfernt wurde.

Zu den Gerüchten über den Einstieg von Audi oder Porsche in die Formel 1 wollte sich der VW-Motorsport-Berater nicht äußern. Es gäbe Anfang November ein Strategie-Meeting, "in dem die Vorgehensweise besprochen wird".

Stuck sagte aber, dass sich die Volkswagen AG tatsächlich mit dem Einstieg in die populärste Tourenwagenserie der Welt, die amerikanische NASCAR, beschäftigen würde. Auch diesbezüglich sei eine Entscheidung in Kürze zu erwarten.

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