Wegen einer verstauchten Hand muss Hans-Joachim Stuck sein Comeback im Rennwagen verschieben. Der 59-Jährige wollte eigentlich an diesem Wochenende beim Saisonfinale der deutschen Langstrecken-Meisterschaft auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife starten.

Doch beim Gepäckeinladen vor der Abfahrt in Tirol passierte das Malheur.

"Bei uns liegen derzeit rund zehn Zentimeter Neuschnee. Ich bin mit den Koffern in der Hand auf der Treppe ausgerutscht, und beim Abstützen habe ich mir die Hand verletzt. Das ist zu blöd, ich habe mich so auf das Rennen gefreut", sagte Stuck.

Stuck hatte nach einer Not-Operation am Kopf Anfang August erst vor wenigen grünes Licht von den Ärzten erhalten. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Frank Stippler und Marc Basseng wollte Stuck einen vom DTM-Team Phoenix Racing eingesetzten Audi R8 LMS fahren.

In dem Sportwagen der Ingolstädter war Stuck nach eigener Aussage am 31. Juli beim Sechs-Stunden-Rennen auf der Nordschleife nach dem Überfahren eines Randsteines hart mit dem Helm gegen den Überrollkäfig geschlagen.

Dadurch hatte sich möglicherweise das Hämatom im Kopf gebildet, das eine Woche später in einer Notoperation entfernt wurde.

Seine Karriere wolle er auf jeden Fall fortsetzen, sagte Stuck: "Das Comeback ist nur verschoben. Das Risiko, mit einer verstauchten Hand ein Rennen zu fahren, war mir einfach zu groß. Das wäre absolut unverantwortlich gewesen."

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