Der Brite Robert Huff (Chevrolet) und Augusto Farfus (Brasilien/BMW) haben bei äußerst schwierigen Bedingungen mit sintflutartigem Regen die Saisonläufe 19 und 20 der Tourenwagen-WM in Okayama/Japan für sich entschieden.

Mit dem Ausgang in der Weltmeisterschaft hat das Duo aber nichts mehr zu tun.

Beim Saisonfinale am 21. November in Macau/China kämpfen nur noch Ex-Champion Yvan Muller (Frankreich/Chevrolet) und der dreimalige Weltmeister Andy Priaulx (Großbritannien/BMW) um den Titel. Muller vergrößerte mit zwei dritten Plätzen seinen Vorsprung auf Priaulx um 12 auf 37 Punkte. Insgesamt 50 Zähler werden in Macau noch vergeben.

Zuvor hatte bereits Priaulx, der sich im ersten Rennen mit Platz zwei hinter Huff noch eine gute Ausgangsposition verschaffen hatte, einen herben Rückschlag im Titelkampf erlitten. Der WM-Rekordgewinner (18 Siege) rutschte nach einem `Verbremser" in ein Kiesbett, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte.

Somit gewann in Farfus der "falsche" BMW-Pilot das zweite Rennen, nachdem er in Lauf eins Vierter geworden war. Der 27-jährige Südamerikaner, der im RBM-BMW 320si seinen ersten Saisonsieg und den 16. WM-Erfolg insgesamt feierte, sorgte bei der 75. Austragung einer WM-Veranstaltung und im 140. WM-Lauf immerhin für den 56. Triumph seines Arbeitgebers BMW in der siebenjährigen WM-Historie.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel