Keine zwei Wochen nach der zum Teil unter abenteuerlichen Bedingungen durchgezogenen Formel-1-Premiere in Südkorea haben die Veranstalter ein für Ende November geplantes internationales Formel-3-Rennen aus Sicherheitsbedenken abgesagt.

Bei einer Untersuchung staatlicher Behörden war die Standfestigkeit einiger mobiler Tribünen in Frage gestellt worden. Für den Formel-1-Lauf am 24. Oktober waren die Tribünen offenbar nur vorläufig freigegeben worden, da ihr Aufbau auch nicht komplett abgeschlossen war.

Die Strecke in Yeongam, rund 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul, war erst in allerletzter Sekunde fertiggestellt worden. Viele letzte Arbeiten wurden noch am Rennwochenende erledigt, die Infrastruktur rund um die Strecke hatte noch viele Lücken.

Der Automobil-Weltvervband FIA hatte den Kurs erst 12 Tage vor dem Rennen offiziell abgenommen, normalerweise passiert das 90 Tage vorher.

"Wegen der verspäteten Inspektion haben wir entschieden, das Formel-3-Rennen abzusagen", erklärte ein Sprecher der Streckenbetreiber: "Wir werden unser Bestes tun, um die mobilen Tribünen komplett aufzubauen."

Auf das Formel-1-Rennen 2011, das für den 16. Oktober terminiert ist, habe die Absage des Formel-3-Rennens keine Auswirkungen, sagte der Sprecher. Südkorea hat einen Vertrag für sieben Jahre zur Austragung eines Formel-1-Rennens unterschrieben.

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