Der gefährliche Stadtkurs im chinesischen Macau hat wieder für Schlagzeilen gesorgt.

Das Qualifying für die beiden letzten Sprintrennen beim Saisonfinale der Tourenwagen-WM am Sonntag wurde gleich vier Mal wegen mehrerer Unfälle für insgesamt 72 Minuten unterbrochen.

97 Sekunden vor Ende der ersten Quali-Session beendeten die FIA-Stewards das Crash-Festival nach einem erneuten Unfall wegen hereinbrechender Dunkelheit. Zu diesem Zeitpunkt hatte der bereits als neuer Titelträger feststehende französische Chevrolet-Pilot Yvan Muller die Bestzeit markiert.

Zu den Crash-Opfern zählte auch der dreimalige Weltmeister Andy Priaulx (Großbritannien/BMW). Dessen RBM-Team schaffte allerdings in der letzten Neutralisation und in Rekordzeit das Kunststück, den schwer beschädigten BMW 320si wieder flott zu machen.

Nach einer offiziellen Mitteilung der FIA wird die zweite und entscheidende Sektion des Abschlusstrainings, in dem nur noch die besten zehn Fahrer aus Session eins die Pole Position ermitteln, am Samstag um 9.00 Uhr Ortszeit über die Bühne gehen.

Zuvor hatte es auf dem berüchtigten und unfallträchtigen Stadtkurs vor den Toren Hongkongs bereits einige Zwischenfälle im Formel-3-Weltfinale und den Rahmenrennen gegeben. Dabei wurden nach offiziellen Angaben des Veranstalters auch Streckenposten verletzt.

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