Der Brite Dan Wheldon hat zum 100-jährigen Jubiläum die 500 Meilen von Indianapolis gewonnen und sich zum zweiten Mal nach 2005 in die Siegerliste des ältesten und berühmtesten Autorennens der Welt eingetragen.

Allerdings profitierte der 32-Jährige von einem Unfall des überraschend starken Debütanten J.R. Hildebrand, der den Sensations-Sieg vor Augen in der letzten Kurve in die Begrenzungsmauer prallte und danach nur noch als Zweiter über den legendären, gepflasterten Zielstrich des "Nudeltopfes" rutschte.

Der 23-Jährige blieb aber unverletzt. Graham Rahal, Sohn des früheren Indy-Siegers Bobby Rahal, wurde Dritter.

"Ich bin sehr erleichtert. Es ist ein unglaubliches Gefühl", freute sich der Sieger Wheldon nach dem Rennen. "Ich habe nie aufgegeben."

Vorjahressieger Dario Franchitti aus Schottland musste sich mit Rang zwölf zufrieden geben, nur zwei Plätze weiter vorne landete Danica Patrick.

Das US-Supergirl, die vom ersten Indy-Sieg einer Frau träumt, führte das Rennen sogar eine Zeitlang an, setzte danach aber auf die falsche Benzinstrategie.

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