Erneute Schrecksekunde für Audi: Titelverteidiger Mike Rockenfeller wurde beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in einen schweren Unfall verwickelt.

Am Samstagabend kollidierte der R18 TDI von Rockenfeller auf einer Geraden mit einem langsameren Fahrzeug, drehte sich und schlug heftig in die Leitplanke ein. Bei dem Unfall wurde der Diesel-Sportwagen nahezu komplett zerstört.

"Rocky ist aus eigener Kraft aus dem Auto gestiegen", sagte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. Über den Gesundheitszustand des 27-Jährigen gab es zunächst keine weiteren Auskünfte.

Das Rennen wurde mit einer Safety-Car-Phase fortgesetzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls lag Audi-Pilot Andre Lotterer in Führung.

Zuvor war bereits Audi-Werkspilot Allan McNish in einen spektakulären Unfall verwickelt gewesen. Beim Versuch, die Führung zu übernehmen, kollidierte der Schotte in der 15. Runde mit einem langsameren Ferrari, sein R18 TDI knallte am Ende ins Kiesbett.

Dabei wäre McNishs Audi beinahe über die Reifenstapel geflogen, hinter dem zahlreiche Streckenposten und Fotografen standen. Glücklicherweise gab es bei dem Unfall keine Personenschäden, McNish blieb ebenfalls wie durch ein Wunder unverletzt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel