Christian Vietoris ist beim GP2-Heimspiel auf dem Nürburgring nach einer beeindruckenden Aufholjagd noch in die Punkte gefahren.

Von Startplatz 23 kämpfte sich der 22-Jährige aus dem wenige Kilometer vom Ring entfernten Eifelörtchen Gönnersdorf im zweiten Rennen am Sonntagmorgen bis auf den vierten Platz nach vorne und holte auch noch einen Extra-Punkt für die schnellste Rennrunde.

Für Vietoris, der zusätzlich zur GP2 auch in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft als Mercedes-Werkspilot unterwegs ist, war es die beste Saisonplatzierung nach einem zweiten Rang zuletzt in Silverstone.

"Gestern hatte ich eine Mordswut im Bauch. Heute hat das Rennen mächtig Spaß gemacht", sagte Vietoris: "Ich hatte tolle Überholmanöver. Im Moment kann ich nur versuchen, immer wieder einzelne Highlights zu setzen. Das heute war eins."

Am Samstag hatte es dagegen für Vietoris ebenso wie für den zweiten deutschen Piloten Kevin Mirocha eine Nullnummer gegeben. Für beide war das Rennen schon nach vier Kurven beendet, weil sie in der ersten Runde in Kollisionen verwickelt waren und aufgeben mussten.

Vietoris verlor bei einem Zusammenstoß mit Davide Valsecchi (Italien) den Heckflügel, der 19 Jahre alte Mirocha kollidierte mit dem Norweger Pal Verhaug. Mirocha kam am Sonntag auf Platz 13.

Durch Rang drei am Samstag beim Erfolg des Italieners Luca Filippi und den Sieg am Sonntag baute der Franzose Romain Grosjean seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

Sein schärfster Verfolger Giedo van der Garde (Niederlande) kam am Samstag nur auf Rang sechs und schied am Sonntag früh aus.

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