Das Renn-Comeback des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Mika Häkkinen beim Sechs-Stunden-Rennen im chinesischen Zhuhai war früher beendet als erhofft.

Wegen eines technischen Defekts an ihrem Mercedes SLS schieden der Finne und seine Teamkollegen CongFu Cheng (China) und Lance David Arnold (Duisburg) vorzeitig aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Trio beim Saisonfinale des Intercontinental Le Mans Cup in seiner Kategorie in Führung gelegen.

"Sehr schade, dass wir das Rennen nicht zu Ende fahren konnten. Ich startete gut und verkürzte den Abstand zu den Führenden. Dank eines super Boxenstopps fuhr Lance David als Spitzenreiter wieder auf die Strecke. Das sah sehr vielversprechend aus, doch dann riss leider der Keilriemen, und das war es", sagte Häkkinen, der in seiner Funktion als Markenbotschafter für Mercedes vier Jahre nach seinem letzten DTM-Start erstmals wieder ein Rennen bestritt.

Den Sieg in der GTC-Klasse, in der Häkkinens Team gestartet war, holte sich der italienische Audi-DTM-Pilot Edoardo Mortara in einem Audi R8 LMS zusammen mit dem Hongkong-Chinesen Darrel O'Young und dem Schweizer Alexandre Imperatori.

Im Kampf um den Gesamtsieg in diesem Langstreckenrennen musste sich Le-Mans-Sieger Marcel Fässler (Schweiz) mit seinem Kollegen Timo Bernhard (Homburg), der 2010 in Le Mans triumphiert hatte, im Audi R18 TDI mit dem dritten Rang hinter den beiden Peugeot-Paarungen Sebastien Bourdais/Anthonay Davidson (Frankreich/Großbritannien) und Franck Montagny/Stephane Sarrazin (Frankreich) begnügen.

Einen Doppelsieg gab es in der GTE-Klasse für das BMW-Team Schnitzer mit Jörg Müller/Augusto Farfus (Hückelhoven/Brasilien) und Andy Priaulx/Uwe Alzen (Großbritannien/Betzdorf).

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