Rekordgewinner Porsche wird wohl schon 2013 werksseitig zu den 24 Stunden von Le Mans zurückkehren.

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller will schon ein Jahr vor der für 2014 angekündigten Rückkehr mit einem neuen Prototypen beim Langstrecken-Klassiker mit einem kleineren Auto in der GT-Kategorie antreten, um seine Erfahrungen aufzufrischen.

"Um die Abläufe zu testen, werden wir 2013 mit einem GT in Le Mans teilnehmen. 2014 wollen wir dort mit einem wettbewerbsfähigen Auto antreten", sagte Porsche-Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz dem am Donnerstag erscheinenden Fachmagazin "auto, motor und sport".

Die Entwicklung des Boliden für 2014 läuft laut Hatz gut. "Wir kennen zwar das finale LMP1-Reglement noch nicht, aber wir sind mit dem Motor schon relativ weit.

Auch im Windkanal haben wir schon Erfahrungen gesammelt, was die Aerodynamik-Anforderungen angeht", sagte er. Schon Anfang 2013 soll der neue Rennwagen seine ersten Testrunden drehen.

"Wir müssen im ersten Quartal damit fahren und dann ab Herbst - möglicherweise mit Ausnahmegenehmigung - Rennen mitfahren, um die Mannschaft zu trainieren", sagte Hatz: "Das werden wir überwiegend in Übersee tun."

Porsche ist mit insgesamt 16 Gesamtsiegen die erfolgreichste Marke beim legendären Rennen an der Sarthe. VW-Konzernschwester Audi folgt mit 10 Siegen und gilt nach zuletzt zwei Siegen in Folge und dem Ausstieg des Konkurrenten Peugeot auch als großer Favorit für 2012.

Der neue Audi-Rennwagen, der erstmals mit einem Hybrid-Antrieb ausgestattet ist und gegen Rückkehrer Toyota antritt, wird am kommenden Mittwoch in München vorgestellt.

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