Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat auch am zweiten Testtag in Barcelona seine "Halbzeit-Führung" nicht verteidigen können, aber auf dem Circuit de Catalunya das Potenzial seines neuen Red Bulls RB 9 angedeutet.

Allerdings musste der Heppenheimer rund 40 Minuten vor dem Testende seinen Boliden unplanmäßig auf der Strecke abstellen und abschleppen lassen. Als Grund nannte Red Bull Probleme mit einem Reifen. Anscheinend war bei einem Reifenwechsel kurz zuvor eine Mutter nicht richtig festgezogen worden.

Vor der Mittagspause fuhr Vettel in 1:22,197 Minuten die klare Bestzeit und war auf weichen Reifen sogar schneller als Williams-Pilot Pastor Maldonado (Venezuela) bei seiner Pole Position vor einem Jahr beim Spanien-Grand-Prix.

Letztlich schnappte sich McLaren-Pilot Sergio Perez (Mexiko) in 1:21,848 Minuten den Tagessieg vor dem dreimaligen Champion.

Vettel gewann am zweiten Tag das Duell mit Ferrari-Star Fernando Alonso, weil der Spanier zunächst Probleme mit dem Auspuff hatte und anschließend in 1:23,247 Minuten nur die fünftbeste Zeit auf den Asphalt brachte.

Zum Kilometerfresser wurde Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton, der insgesamt 121 Runden auf dem 4,655 km langen Kurs absolvierte.

Seine Bestzeit von 1:22,726 Minuten, die zu Platz vier reichte, erzielte der Brite auf den langsameren harten Reifen. Vor Hamilton landete Kimi Räikkönen (1:22,697), nachdem der Finne seinen Lotus wegen eines Getriebewechsels stundenlang nicht hatte bewegen können. Nico Hülkenberg (Emmerich) kam im Sauber in 1:24,205 auf Platz neun.

In der katalanischen Metropole steht noch bis Freitag die zweite von insgesamt drei Testphasen auf dem Programm, allerdings wird für die beiden weiteren Tage Mark Webber für Sebastian Vettel am Steuer des Red Bull sitzen. Die Saison startet mit dem Rennen in Melbourne am 17. März.

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