Die neu geschaffene Rennserie Formel E, die erste weltweite Meisterschaft mit Elektroautos, hat auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt den Prototyp des Rennwagens "SRT_01E" für die geplanten zehn Teams und 20 Fahrer vorgestellt.

Designt und produziert wurde der Wagen über zehn Monate von der Firma Spark Racing Technology unter der Koordination von Renault.

McLaren war für Motor, Getriebe und Elektronik zuständig. Das Batteriesystem wurde von Williams konzipiert.

Motorsport-Weltverband-Präsident Jean Todt lobte den Renner: "Die Technologie folgt dem höchsten ökologischen Standard und hat das Potenzial, eine Revolution im Bereich Elektromobilität zu starten."

Das gelte nicht nur für den Motorsport, sondern auch für den Alltag.

Die Formel E will ab 2014 durchstarten, gefahren wird unter anderem in Los Angeles, London, Peking, Rio de Janeiro und Berlin.

Die Serie der Elektroautos mit bis zu 270 PS soll in der deutschen Hauptstadt auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof Station machen.

Promoter Alejandro Agag sprach im Juli davon, dass der Termin in Berlin für Mitte nächsten Jahres vorgesehen sei.

Bis zu 30.000 Zuschauer werden dann erwartet. Autorennen hatte es zuletzt in den 1990-er Jahren in Berlin auf der legendären Avus gegeben.

Die Elektro-Boliden sollen eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h erreichen. Der Strom der Autos reicht bei vollem Tempo aber nur für 25 Minuten.

Dann steigen die Piloten in einen zweiten Wagen um.

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