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Kris Nissen will mit VW den dritten Rallye-Sieg in Serie holen © imago

Nun werden auch die Bestandteile interner Ermittlungen bekannt: Der VW-Motorsportchef soll die Dakar-Rallye aber beenden.

Wolfsburg/München - VW-Motorsport-Direktor Kris Nissen wird trotz der Anschuldigungen gegen ihn bis zum Ende der Dakar-Rallye am 16. Januar in verantwortlicher Position beim Team in Südamerika bleiben. (VW hält an Nissen fest - vorerst)

Wie aus Konzernkreisen zu erfahren ist, ist das das Ergebnis eines Meetings des VW-Vorstandes im Beisein von Konzernchef Martin Winterkorn am Mittwoch.

Nissen war in einem Bericht des "Focus" unter anderem vorgeworfen worden, nach dem Formel-3-Weltfinale im November in Macau in der Hotelbar einen weiblichen Gast beleidigt und der Frau an die Brust gefasst zu haben.

Neue Vorwürfe um Betrug und Bestechung

Der VW-Konzern, der vorab in einem Brief aus Industriekreisen von den Vorwürfen unterrichtet worden war, hatte eine interne Ermittlung eingeleitet.

Allerdings: Darüber hinaus soll es dabei auch um Vorwürfe des Betruges und der Bestechung gehen.

Nissen selbst hat die Anschuldigungen vehement zurückgewiesen.

"Vorwürfe sind haltlos"

"Die Vorwürfe gegen mich wegen sexueller Belästigung sind komplett haltlos. Es gibt nicht im Entferntesten einen Sex-Skandal", sagte der Däne, der mit seinem Team bei der dritten Austragung der Dakar in Argentinien und Chile den dritten Gesamtsieg anpeilt.

Und weiter: "Dafür gibt es mehrere Zeugen, die den ganzen Abend mit mir in der Bar verbracht haben und dies auch bestätigen."

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Titelverteidiger Sainz vorne

Die Wolfsburger waren mit zwei Tagessiegen von dem spanischen Titelverteidiger Carlos Sainz sowie einem des Vorjahreszweiten Nasser Al-Attiyah aus Katar mit seinem Berliner Beifahrer Timo Gottschalk gut in die Rallye gestartet und gehen mit einer Doppelführung dieser beiden Teams in die vierte Etappe am Mittwoch.

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