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Peterhansel gewann 2004, 2005 und 2007 die Ralley Paris-Dakar mit Mitsubishi © getty

Der BMW-Pilot siegt auf der fünften Etappe vor Nasser Al-Attiyah. Carlos Sainz bleibt dennoch Führender in der Gesamtwertung.

München - Stephane Peterhansel hat den Siegeszug von VW bei der Rallye Dakar gestoppt.

Der Rekordgewinner der härtesten Rallye der Welt setzte sich auf der 5. Etappe gegen die geballte Konkurrenz aus Wolfsburg durch.

Der BMW-Pilot aus Frankreich lag auf dem fünften Teilstück nach 459 Kilometern von Calama nach Iquique/Chile 1:24 Minuten vor Nasser Al-Attiyah (Katar) in einem VW Touareg.

Dritter wurde Vorjahressieger Carlos Sainz (Spanien) in einem weiteren VW Touareg. Der zweimalige Rallye-Weltmeister aus Spanien, der schon drei Etappen gewonnen hat, behauptete damit auch die Führung in der Gesamtwertung.

Sainz führt mit 2:26 Minuten

Neuer Zweiter ist nun Peterhansel mit einem Rückstand von 2:26 Minuten auf Sainz. Der Franzose ist mit neun Siegen erfolgreichster Dakar-Teilnehmer.

Auf den Plätzen vier und fünf lagen am Donnerstag in De Villiers/Zitzewitz (Südafrika/Karlshof) und Miller/Pitchford (USA/Südafrika) zwei weitere VW-Duos.

VW hatte zuvor erstmals seit dem werksseitigen Einstieg 2004 die ersten vier Dakar-Etappen gewonnen.

Außerdem feierten die Wolfsburger mit dem Race Touareg seit dem ersten Einsatz bei einer Marathon-Rallye zu Saisonbeginn 2004 den 125. Etappensieg.

Gelassenheit beim VW

Im VW-Lager nahm man die erste Niederlage scheinbar gelassen hin.

"Auch wenn wir im Tagesergebnis nicht vorn liegen, sind wir mehr als zufrieden. Alle vier Race Touareg sind sehr gut gelaufen", sagte der unter Betrugs- und Bestechungsverdacht stehende Sportchef Kris Nissen.

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Weiterhin würde drei VW-Team um den Sieg kämpfen, fügte der Däne hinzu: "Das ist ein schönes, spannendes und sportliches Rennen."

Und weiter: "Wir konzentrieren uns darauf, auch in den nächsten Tagen gute Arbeit abzuliefern. Die Dakar hat heute erst so richtig begonnen."

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