Ein selbst verschuldeter Unfall könnte Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb seinen vierten Sieg in Folge kosten.

Am ersten Tag der Neuseeland-Rallye, dem 5. von 13 WM-Läufen, verlor der Citroen-Pilot aus Frankreich viel Zeit auf den Ex-Champion und Markenkollegen Petter Solberg aus Norwegen, der nach der ersten Etappe die Führung übernahm.

Loeb dagegen landete mit 1:19,8 Minuten Rückstand nur auf Rang sieben, hat aber zumindest einen Platz auf dem Podium nicht abgeschrieben.

"Vielleicht ist da noch etwas möglich, denn es ist noch ein langer Weg. Aber es liegt alles sehr eng zusammen, deswegen wird es sehr schwer", meinte der Weltmeister der letzten sechs Jahre, der einen seiner seltenen Patzer ehrlich eingestand.

"Beim Kurveneingang habe ich das Heck verloren. Es war mein Fehler, denn ich habe zu spät gebremst", sagte Loeb, der bei dem Zwischenfall in der vierten Wertungsprüfung des Tages nach eigener Einschätzung lediglich 50 km/h schnell war.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel