Für die Fahrer und Beifahrer des VW-Werksteams begann die 11. Etappe der Dakar-Rallye am Donnerstagmorgen mit einer Schrecksekunde.

Auf dem Weg vom Hotel im argentinischen Chilecito ins Biwak stieß ihr Kleinbus mit einem anderen Auto zusammen. Die Piloten konnten das Fahrzeug aber unverletzt verlassen und mit einem zweiten Bus die Fahrt ins Biwak fortsetzen.

"Ich bin schon ein bisschen nervöser als sonst", sagte der Berliner Co-Pilot Timo Gottschalk, der an der Seite von Nasser Al-Attiyah (Katar) mit einem Vorsprung von 12:37 Minuten vor Vorjahressieger und Teamkollege Carlos Sainz (Spanien) in die drittletzte Etappe mit insgesamt 786 Kilometer von Chilecito nach San Juan ging und gute Chancen auf den ersehnten ersten Gesamtsieg hat.

Die Fahrt nach San Juan konnte auch der siebenmalige deutsche Rallye-Meister Mattias Kahle antreten.

Der Kölner war erst um 01.00 Uhr nachts im Biwak angekommen, nachdem er wegen Elektrikproblemen an seinem Buggy liegengeblieben war und aus der Prüfung herausgeschleppt werden musste.

Vor der Etappe war er als bester Pilot eines zweiradgetriebenen hervorragender Zehnter gewesen. Die Hamburger Motorradpilotin Tina Meier hat dagegen wegen Nierenschmerzen das Rennen aufgegeben.

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