Der Berliner Beifahrer Timo Gottschalk und sein Pilot Nasser Al-Attiyah aus Katar stehen unmittelbar vor ihrem ersten Gesamtsieg bei der Dakar-Rallye.

Auf der vorletzten Etappe am Freitag von San Juan nach Cordoba mit 555 Wertungskilometern begnügte sich das VW-Duo mit einer kontrollierten Fahrt auf Rang drei der Tageswertung und büßte lediglich 3:28 Minuten auf ihre im Klassement zweitplatzierten Teamkollegen Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Karlshof) ein.

Damit gehen sie noch mit 48:21 Minuten Vorsprung auf die letzte Etappe am Samstag nach Buenos Aires, auf der lediglich noch 181 Wertungskilometer auf dem Programm stehen.

Den Tagessieg, Nummer elf für VW auf der zwölften Etappe, holte Vorjahressieger Carlos Sainz, der 2:34 Minuten schneller war als de Villiers/von Zitzewitz und 6:11 Minuten als Al-Attiyah/Gottschalk.

Der Spanier hatte am Donnerstag durch einen Aufhängungsschaden und die nötige Reparatur mehr als eine Stunde und damit seine Chance auf die Titelverteidigung verloren.

Mit seinem sechsten Tagessieg fuhr er sich die Enttäuschung von der Seele, in der Gesamtwertung ist er mit 1:21:16 Stunden Dritter.

Bei den Motorrädern steht der Spanier Marc Coma vor seinem dritten Sieg nach 2006 und 2009. Mit seinem fünften Etappensieg baute er am Freitag seinen Vorsprung vor Vorjahressieger und KTM-Markenkollege Cyril Despres (Frankreich), der Zweiter wurde, um weitere 37 Sekunden auf insgesamt 16:36 Minuten aus.

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