Rekordweltmeister Sebastien Loeb ist nach dem verspäteten Auftakt der Jordanien-Rallye auf dem besten Weg, die WM-Führung zu übernehmen.

Nach den ersten sechs Spezialprüfungen liegt der französische Weltmeister der vergangenen sieben Jahre schon fast zwei Minuten vor seinem finnischen Konkurrenten Mikko Hirvonen, der nach drei Stationen punktgleich mit Loeb (beide 58) die Gesamtwertung anführt.

Schneller als Loeb war am Freitag nur dessen Teamkollege und Landsmann Sebastien Ogier. Der Citroen-Pilot fuhr in zwei Prüfungen Bestzeit und lag mit insgesamt 1:32:53,4 Stunden 31,6 Sekunden vor dem Titelverteidiger. Hirvonen (Ford/2:30,9 Minuten Rückstand), Sieger des WM-Auftakts in Schweden, ist nur Fünfter.

Wegen verspätet eintreffender Ausrüstung war die Auftaktetappe der Jordanien-Rallye am Donnerstag abgesagt worden. Weil dringend benötigtes Servicematerial erst am Mittwochabend am Toten Meer eingetroffen war, blieb den Verantwortlichen keine andere Wahl.

Ursprünglich sollten 37 Trucks, die Trainingsautos und anderes Material transportierten, bereits am Sonntag in der israelischen Hafenstadt Haifa eintreffen. Wegen zweier Maschinenschäden legte das Schiff mit den Trucks aber erst mit dreitägiger Verspätung an.

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