Der achtmalige Weltmeister Sebastien Loeb hat seine Siegchancen bei der Schweden-Rallye bereits auf der ersten Etappe eingebüßt.

Der Franzose war mit seinem Citroen DS3 auf dem siebten Teilstück auf eisigem Untergrund gegen einen Schneehügel geprallt und verlor alleine durch diesen Ausritt fast zwei Minuten. Loeb musste einige Zeit warten, bis ihn Zuschauer wieder auf die Fahrbahn schieben konnten.

Sein Rückstand auf den finnischen Spitzenreiter Jari-Matti Latvala betrug nach der ersten Etappe mit zehn Wertungsprüfungen auf Position sieben bereits 2:08,9 Minuten.

Die eisigen Pisten beim zweiten WM-Lauf sind nicht das bevorzugte Revier von Sebastien Loeb. Der herausragende Fahrer der vergangenen Jahre, der achtmal in Folge Weltmeister wurde, hat in Schweden erst einmal gewonnen.

"Es ist hier sehr schwierig für mich", sagte Loeb, der bereits vorher erklärt hatte, er sei bereits mit einem zweiten oder dritten Platz sehr zufrieden. Den ersten WM-Lauf, die berühmte Rallye Monte Carlo, hatte der Franzose souverän für sich entschieden.

Bei der "Monte" war Jari-Matti Latvala vorzeitig ausgeschieden. In Schweden setzte er sich in seinem Ford Fiesta an die Spitze und hatte einen Vorsprung von 16,8 Sekunden vor seinem Landsmann Mikko Hirvonen (Citroen DS3), der die Rallye in den vergangenen beiden Jahren gewonnen hatte.

Auf Rang drei folgte der Norweger Petter Solberg im Ford Fiesta mit einem Rückstand von 18,6 Sekunden.

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