Rekordweltmeister Sebastien Loeb hat die Rallye Finnland gewonnen und auf dem Weg zum neunten WM-Titel in Serie seine Führung weiter ausgebaut.
Bei seinem insgesamt 73. Sieg setzte sich der Franzose knapp mit 6,1 Sekunden vor dem finnischen Lokalmatadoren Mikko Hirvonen durch. Sein Citroen-Teamkollege ist auch in der WM der härteste Verfolger Loebs.
Loeb war bereits mit einer Führung in den Samstag gegangen und hatte diese am Morgen auf 9,4 Sekunden ausgebaut. Dies reichte trotz überragender Leistungen von Hirvonen auf den beiden Königsabschnitten.
Auf der legendären Ouninpohja-Strecke mit 169 Kuppen, die seit 2007 aus Sicherheitsgründen nicht gefahren worden war, setzte sich der Finne bei beiden Prüfungen durch, bei der zweiten sogar in Rekordzeit von 15:17,3 Minuten für die 33 Kilometer.
"Danach werden wir wissen, ob ich ein Franzose oder ein Finne bin", hatte Loeb zuvor schon scherzhaft gesagt, ehe er seinen Vorsprung zumindest ins Ziel rettete.
"Wir haben ihm einen fantastischen Fight geliefert, aber er war einfach wieder schneller", sagte Hirvonen: "Sebastian ist einfach unglaublich."
