Rekordweltmeister Sebastien Loeb aus Frankreich hat sich auch am zweiten Tag der Rallye Deutschland keine Blöße gegeben und steht vor seinem neunten Erfolg rund um Trier.
Beim neunten WM-Lauf kann den Gesamtführenden und achtmaligen Champion am Sonntag wohl nur noch ein grober Fehler oder ein technischer Defekt den Sieg kosten.
Der 38-Jährige liegt mit seinem Citro‰n DS3 nach 12 von 15 Wertungsprüfungen bereits mit 1:42,9 Minuten vor Jari-Matti Latvala (Finnland) im Ford Fiesta RS. Auf den dritten Platz arbeitete sich Loebs Teamkollege Mikko Hirvonen vor, der Finne hat 2:12,7 Minuten Rückstand.
Am Ende sei er "es locker angegangen", sagte Loeb voller Selbstbewusstsein: "Eine klare Führung zum Ende des zweiten Tages, es sieht wirklich gut aus."
Der Elsässer erteilte seinen Konkurrenten eine Lektion in Sachen Kontinuität. Loeb gewann drei der sechs Prüfungen am Samstag und verlor auch auf keinem der übrigen Abschnitte viel Zeit.
Auch sein Teamkollege Petter Solberg (Norwegen) kollidierte auf Platz zwei liegend auf der berüchtigten "Panzerplatte" mit einem der Steine am Streckenrand und brachte sich um alle Siegchancen.
Im WM-Klassement liegt Loeb vor Ende des neunten von dreizehn Läufen mit 171 Punkten vor Hirvonen (128) und Solberg (104). Den Abschluss der Rallye Deutschland bildet am Sonntag der Rundkurs "Circus Maximus", der um die Porta Nigra durch die Trierer Innenstadt führt.
