Scotland Yard hat bei einer Razzia gut 16 Monate vor den Olympischen Sommerspielen 2012 in London (27. Juli bis 12. August) fünf Personen wegen Schwarzhandels mit Tickets inhaftiert.

Dem Quintett im Alter von 25 bis 57 Jahren, darunter eine Frau, wird außerdem Betrug, Geldwäsche und Hehlerei vorgeworfen.

Bereits seit Wochen sind illegale Tickethändler im Visier eines 36-köpfigen Ermittlungsteams, neben Schwarzhändlern besonders die Betreiber illegaler Webseiten.

"Wir reden hier nicht von Kleinkriminellen. Nach unseren Erfahrungen gibt es Verbindungen zum organisierten Verbrechen", sagte Kriminalkommissar Nick Downing von Scotland Yard.

In den vergangenen Wochen hat es nach Angaben der Polizei bereits 36 Festnahmen gegeben. Die meisten der Verdächtigen seien britische Staatsbürger, sagte Downing.

Den Schwarzhändlern drohen Geldstrafen von bis zu 5000 Pfund (rund 6000 Euro), im Extremfall sind auch Haftstrafen möglich.

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