Die britische Regierung hat gut 16 Monate vor den Olympischen Sommerspielen 2012 in London (27. Juli bis 12. August) die Strafen gegen illegale Tickethändler drastisch erhöht.

Nach bisher 6000 drohen Betrügern künftig Geldbußen in Höhe von bis zu 20.000 Euro.

Diese Entscheidung wurde wenige Tage vor dem Start des Verkaufs der insgesamt 8,8 Millionen Olympiatickets am 15. März von der Regierung bekannt gegeben.

"Die Spiele 2012 können für viele ein einmaliges Erlebnis sein, das ihnen nicht durch kriminelle Machenschaften verdorben werden darf. Durch die Erhöhung der Strafen senden wir eine klare Botschaft an potentielle Betrüger", erklärte Innenministerin Theresa May.

Schon seit Wochen ist ein 36-köpfiges Ermittlungsteams von Scotland Yard mit Schwarzhändlern beschäftigt, insbesondere mit Betreibern illegaler Webseiten.

"Wir reden hier nicht von Kleinkriminellen. Nach unseren Erfahrungen gibt es Verbindungen zum organisierten Verbrechen", sagte Kriminalkommissar Nick Downing, der von mindestens 41 Festnahmen berichtete.

Zuletzt waren fünf Personen inhaftiert worden.

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