Ein Streit über die Verteilung der finanziellen Überschüsse der Olympischen Sommerspiele in London 2012 hat am Donnerstag zu Konsequenzen im Organisationskomitee LOCOG geführt.

Der Präsident des Olympischen Komitees Großbritanniens (BOA), Colin Moynihan, und der BOA-Generaldirektor Andy Hunt wurden vorerst vom Treffen des LOCOG-Direktoriums ausgeschlossen. Moynihan und Hunt sind unzufrieden mit dem Verteilungsschlüssel für die Überschüsse und haben aus diesem Grund den internationalen Sportgerichtshof (CAS) angerufen.

"Das LOCOG-Direktorium hat sich dazu entschlossen, beide von den Meetings auszuschließen, weil beide eine Auseinandersetzung mit dem LOCOG suchen. Beide bleiben aber Direktoren des LOCOG", hieß es in einer offiziellen Mitteilung des Organisationskomitees.

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