Rechtsstreit auf Eis: Das britische Nationale Olympische Komitee (BOA) hat seine Klage im Streit um den erwarteten Olympiagewinn gegen das Organisationskomitee der Sommerspiele 2012 in London vorerst zurückgezogen.

Doch wahrscheinlich wird sich der Internationale Sportgerichtshof CAS am Ende doch mit dem Zwist der Funktionäre befassen müssen.

"Es wird sich wohl nicht viel bewegen", erklärte am Mittwoch in London Sebastian Coe, Chef des Olympia-Organisations-Komitees (LOCOG) mit Blick auf ein für das Wochenende vorgesehenes Schlichtungsgespräch.

Schon sieben Jahre vor Olympia hatte LOCOG dem BOA zugesichert, dass dieser vom Gewinn 20 Prozent erhalten soll.

Zuletzt bezog das LOCOG jedoch die Wochen später stattfindenden Paralympics mit in die Rechnung ein.

Von diesen wird ein deutlicher Verlust erwartet. Das BOA befürchtet, dass es statt erhoffter 200 Millionen deutlich unter 50 Millionen Dollar erhalten könnte.

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