Der Internationale Sportgerichtshof CAS soll über das Startrecht von Doping-Sündern bei Olympischen Spielen entscheiden.

Darauf einigten sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) und das Nationale Olympische Komitee der USA (USOC).

Seit 2008 gibt es die sogenannte "Osaka-Regel" in der olympischen Charta, die mehr als sechs Monate gesperrten Dopingsündern auch nach Ablauf ihrer Sperre den Start bei den folgenden Winter- oder Sommerspielen untersagt.

"Die Entscheidung des CAS wird Sicherheit auf dem Weg zu den Spielen in London bringen", sagte IOC-Generaldirektor Christophe De Kepper. Scott Blackmun, Geschäftsführer des USOC, bedankte sich beim IOC für die gute Zusammenarbeit sowie die "Qualität und den Ton der Diskussion".

Das Olympische Komitee der USA wird als Antragssteller vor das Sportgericht treten.

Betroffen von der derzeitigen Regelung ist unter anderem 400-Meter-Olympiasieger LaShawn Merritt. Der Amerikaner war 2010 positiv auf ein anaboles Steroid getestet und 21 Monate gesperrt worden.

Merritt erklärte, dass die Substanz durch ein Mittel zur Penisvergrößerung in seinen Körper gelangt sei. Im Juli 2012 läuft die Sperre nun ab, ob der zweifache Weltmeister von Berlin in London starten darf, hängt an der Entscheidung des CAS.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel