Social-Media-Aktivitäten sind Teilnehmern an den Olympischen Spielen 2012 in London trotz aller Öffentlichkeit ausschließlich in privater Form erlaubt.

Das geht aus dem am Montag in Australien bekannt gegebenen Verhaltenskodex des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für die nächsten Sommerspiele hervor.

Die Nutzung von Twitter- oder Facebook-Mitteilungen zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

Bei Verstößen gegen die IOC-Vorgaben droht Athleten der Entzug der Akkreditierung und damit der Ausschluss von den Wettbewerben.

Die Veröffentlichungen der Aktiven sollen "in Ich- und Tagebuch-Form" erfolgen und dürfen keine journalistischen Ansätze sowie keine ehrverletzten Äußerungen beinhalten.

Anders als zuletzt 2008 in Peking dürfen Olympia-Teilnehmer ihre Fotos aus Bereichen der Wettkampfstätten in den sozialen Netzwerken hochladen, allerdings nicht anderweitig verbreiten oder gar verkaufen.

An den Wettkampfstätten erstellte Videos dürfen aus Rücksicht auf die Inhaber der TV-Rechte nicht hochgeladen werden, während außerhalb der olympischen Bannmeilen aufgenommene Filme online geschaltet werden können.

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