Ein Jahr vor Eröffnung der Sommerspiele in London haben Prinz William, Prinzessin Anne und OK-Chef Sebastian Coe im Rahmen einer Feier auf dem Trafalgar Square das Design der olympischen Medaillen enthüllt.

Die Anfertigung der Plaketten obliegt dem renommierten Künstler David Watkins.

Der zweimalige Olympiasieger Coe hofft, dass das Design eine "Quelle der Inspiration für die tausenden Athleten rund um die Welt" sein wird.

Auch Jacques Rogge glaubt, dass die Präsentation der Medaillen die Motivation der Sportler steigert.

"Der Olympiasieg ist der Gipfel einer jeden Sportlerkarriere. Aber ich bin zuversichtlich, dass der Erhalt einer dieser Medaillen es noch in London spezieller machen wird", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, der der Zeremonie ebenfalls beiwohnte.

Auf der Vorderseite der Medaillen befindet sich tradtionell eine Abbildung der griechischen Siegesgöttin Nike, die vom Parthenon in die Gastgeberstadt schreitet. Die Rückseite ist von fünf Hauptsymbolen geprägt.

Das Kernelement ist eine metaphorische Darstellung der modernen Stadt. Das Bild der strahlenden Energie soll die Leistungen und die Anstrengungen der Sportler zum Ausdruck bringen.

Die Themse steht symbolisch für die Gastgeberstadt. Ein weiteres Element ähnelt einem Amphitheater. Ein Viereck fungiert als Gegensatz zu der runden Form der Auszeichnung, die als Metapher für die Welt steht.

Das Karree soll das Gefühl für den Ort stärken. Die Sportart und die Disziplin der Medaillen-Gewinner wird auf dem Rand eingraviert.

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