Trainer und Betreuer mit Dopingvergangenheit müssen vor Olympia 2012 in London ihre Bereitschaft erklären, sich von der Steiner-Kommission überprüfen zu lassen. Dies entschied das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf einer Präsidiumssitzung mit Blick auf die Sommerspiele (27. Juli bis 12. August).

Das DOSB-Präsidium verabschiedete in Frankfurt/Main die Athletenvereinbarung sowie die Ehren- und Verpflichtungserklärung für Trainer und Betreuer der deutschen Olympiamannschaft in London.

Die Erklärungen müssen vor der Nominierung am 31. Mai, 21. Juni und 4. Juli unterzeichnet werden. Darin versichern sowohl Sportlerinnen und Sportler als auch alle Trainer und Betreuer per Unterschrift auch, niemals Dopingmittel oder Dopingmethoden angewandt zu haben.

Trainer und Betreuer mit Dopingvergangenheit müssen sich bereit erklären, vor einer Nominierung der unabhängigen Anti-Doping-Kommission unter Vorsitz von Prof. Udo Steiner Auskunft zu geben.

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