Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat ehrgeizige Ziele für die Sommerspiele in London ausgegeben.

"Platz fünf war es in Peking, darunter sollte es nicht sein. Ich will möglichst oft die deutsche Hymne hören", sagte Vesper am Dienstagabend in Hamburg mit Blick auf die Nationenwertung.

Er gehe von einem starken deutschen Team mit mehr als 400 Athleten aus, das auch ohne viele Vertreter in den Team-Wettbewerben konkurrenzfähig sei: "Für das Gefüge der Gesamtmannschaft sind die Team-Sportler sehr wichtig", sagte Vesper.

Aber die Abwesenheit in den meisten Mannschaftswettbewerben könne "vielleicht die Individualsportler stärken".

Hintergrund: Bereits sieben von 12 möglichen deutschen Mannschaften, darunter die im Handball, Basketball und Fußball, haben die Qualifikation verpasst.

Im Kampf gegen Doping kündigte der Generaldirektor des DOSB Trainingskontrollen an. "Alle Athleten, die zu den Olympischen Spielen fahren, werden vorher noch unangekündigt kontrolliert", sagte Vesper.

Er wünsche sich "fröhliche, dopingfreie, ehrliche und erfolgreiche Spiele", die er sich zu "Lebzeiten" auch noch einmal in Deutschland wünsche: "Das ist der Traum eines jeden, der mit Sport zu tun hat. Wenn wir wieder antreten, wollen wir so antreten, dass wir erfolgreich sind. An München hatten wir zu knapsen."

Mit der Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 war München als Bewerberstadt gescheitert. Das südkoreanische Pyeongchang bekam den Zuschlag.

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