Bewaffnete Räuber haben ein Museum im griechischen Olympia überfallen und mehr als 60 Kunstwerke aus Gold, Bronze und Keramik gestohlen.

Beim Beutezug in einem von zwei Museen am Austragungsort der antiken Olympischen Spiele überwältigten die maskierten Eindringlinge eine Sicherheitsbeamtin nach ihrer Rückkehr vom morgendlichen Rundgang.

Als Konsequenz aus dem Vorfall im weiterhin vom Staatsbankrott bedrohten Griechenland trat Kultusminister Pavlos Geroulanos am Freitag zurück.

"Es waren zwei Diebe, und sie hatten eine Waffe", sagte Thymios Kotzias, Bürgermeister von Olympia: "Die Wächterin wurde gefesselt, nachdem sie den Alarm ausgelöst hatte. Die Gegenstände haben einen unschätzbaren Wert."

Der Überfall passierte nur wenige Wochen nach dem Einbruch in der griechischen Nationalgalerie.

Anfang des Jahres waren in Athen drei Bilder gestohlen worden, darunter ein Picasso sowie ein Gemälde des Niederländers Mondrian. In beiden Fällen war nur ein einziger Wärter im Einsatz.

Wegen der Finanzkrise im Land sind in praktisch allen griechischen Museen Stellen beim Sicherheitspersonal gestrichen worden.

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