Bei erneuten Kontrollen von Proben der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin auf das Dopingmittel CERA hat es keine positiven Befunde gegeben. Das bestätigte das Internationale Olympische Komitee (IOC) dem "ZDF".

Das IOC hatte beschlossen, etwa 30 bis 40 Proben der Spiele von Turin auf die EPO-Variante nachtesten zu lassen. Auch zu den Sommerspielen von 2008 hatte es CERA-Nachtests gegeben, dabei waren fünf Athleten aufgeflogen.

"Wir sind erfreut über die negativen Testergebnisse, aber sie sind kein Anlass, die Bemühungen im Kampf gegen Betrug im Sport zu mindern", sagte Arne Ljungqvist, der Vorsitzende der medizinische Kommission des IOC: "Das Lagern von Dopingproben über den Zeitraum von acht Jahren nach Olympischen Spielen für mögliche Nachtests unterstreicht die Bemühungen des IOC in dessen Kampf gegen Doping".

Gleichzeitig teilte das IOC mit, dass alle Dopingtests der Jugendspiele von Innsbruck ohne Befund blieben. Das IOC hatte auch bei den Wettbewerben im Januar 2012 etwa 300 Dopingproben nehmen lassen.