Nach dem Protest eines Polit-Aktivisten während der Ruderregatta "Boat Race" am vergangenen Samstag auf der Themse ist das Thema Sicherheit bei den Olympischen Spielen in London noch stärker in den Blickpunkt gerückt.

Lord Sebastian Coe, Chef des Organisationskomitees LOCOG für die Spiele vom 27. Juli bis 12. August, sagte der Tageszeitung "Die Welt", dass die Atmosphäre während der Sommerspiele nicht unter den starken Sicherheitsvorkehrungen leiden werde.

"Die Herausforderung einer jeden Stadt von solch globaler Erreichbarkeit ist es natürlich, Sicherheitspläne zu entwerfen, die alles berücksichtigen - und zwar im richtigen Verhältnis", sagte der zweimalige 1500-m-Olympiasieger.

Coe versprach ein vernünftiges Maß. "Wir dürfen nie vergessen, dass hunderttausende Menschen zu uns kommen wegen der 'Greatest Show On Earth'. Klar wollen die alle wissen, dass sie hier sicher sein werden, ebenso wie die Athleten. Doch gleichzeitig wollen sie nicht in eine abgeschottete Stadt reisen", sagte der ehemalige 800-m-Weltrekordler und kündigte an: "Wir werden diese Balance absolut vernünftig finden."

Beim traditionellen Ruderduell zwischen den Universitäten Oxford und Cambridge war plötzlich ein Schwimmer aufgetaucht und fast von einem Boot erfasst worden. Der Aktivist wollte mit seiner Aktion gegen "Elitedenken" protestieren.

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