Die amerikanischen Sprint-Stars Allyson Felix und Jeneba Tarmoh kämpfen in einem Ausscheidungsrennen um den dritten und letzten US-Startplatz über die 100 m der Frauen bei den Olympischen Spielen in London (27. Juli bis 12. August).

Das entschied der amerikanische Leichtathletik-Verband USATF. Am 24. Juni hatten sich Felix und Tarmoh bei den US-Trials der Leichtathleten in Eugene/Oregon im Finale in 11,07 Sekunden ein "totes" Rennen um Rang drei geliefert, keine Kamera konnte deutlich machen, wer von beiden vorn lag.

Der Verband hatte den Läuferinnen die Wahl gelassen, ob die Entscheidung im Ausscheidungsrennen oder per Münzwurf gefällt werden soll.

"Sie sind beide der Meinung, dass sie den Startplatz verdienen und sind bereit, einen weiteren Wettkampf durchzuführen", sagte USATF-Präsidentin Stephanie Hightower. Die Sportlerinnen waren derweil nicht glücklich mit der Situation.

"Ich wurde in eine Ecke gedrängt", sagte Tarmoh: "Sie sagten, wenn ich mich nicht entscheide, gebe ich meinen Olympiaplatz auf." Auch Felix sagte, beide fühlten sich "nicht besonders wohl" mit der Entscheidung.

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