Novum im Internationalen Olympischen Komitee:

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat am Dienstag in Lausanne entschieden, dass Japans früherer Hammerwurf-Weltmeister Koji Murofushi wieder als Kandidat für die Wahl zur Athletenkommission im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anzusehen ist.

Er war während Olympia in London zusammen mit anderen Kandidaten von den Athleten gewählt, aber von der IOC-Exekutive wegen angeblichen Regelverstoßes bei seiner Kandidatur abgelehnt worden.

Den sah das CAS im Sinne der IOC-Regeln jedoch nicht gegeben. Ähnlich hatte das Board damals den Taiwan-Chinesen Mu-yan Chu nicht akzeptiert. In seinem Falle bestätigte der CAS am Dienstag den Eingang einer Klage seines Verbandes.

Damit ist die Besetzung des Gremiums unter der neuen deutschen Chefin Claudia Bokel weiter offen.

Während der Sommerspiele waren nach Ablehnung der beiden asiatischen Kandidaten für jeweils acht Jahre die Schützin Danka Bartekova (Slowakei), Ruderer James Tomkins (Australien), Schwimmerin Kirsty Coventry (Simbabwe) und Kanute Tony Estanguet (Frankreich) gewählt worden.

Sie wurden entgegen bisheriger Prozedur am Schlusstag der Spiele nicht als IOC-Mitglieder bestätigt. Ob eine Neuwahl stattfindet oder Gewählte ausscheiden müssen, ist derzeit unklar.

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