Der Trainer der wegen Dopings überführten Kugelstoßerin Nadeschda Ostaptschuk hat offenbar gestanden, der Athletin die leistungssteigernden Substanzen ins Essen gemischt zu haben. Das erklärte die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) Weißrusslands in einer offiziellen Stellungnnahme.

Demnach habe Trainer Alexander Jefimow gestanden, seiner Athletin die Dopingmittel in der Hoffnung auf ein gutes Resultat verabreicht zu haben.

Statt der ursprünglichen Sperre von vier Jahren soll die Weißrussin nun nur noch für ein Jahr gesperrt werden. Jefimow würde dagegen für vier Jahre aus dem Verkehr gezogen.

Allerdings können der Leichtathletik-Weltverband IAAF und die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) Einspruch einlegen.

Ostaptschuk war ihre bei den Olympischen Spielen in London errungene Goldmedaille nach Bekanntwerden des positiven Dopingbefundes aberkannt worden. In zwei Proben war ihr das anabole Steroid Metenolon nachgewiesen worden.

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