Die Entscheidung über eine Bewerbung Deutschlands um die Gastgeber-Rolle bei den Olympischen Spielen 2022 muss bis 14. November 2013 fallen. An diesem Tag läuft nach Angaben des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) die Frist zur Benennung von Bewerber-Städten am IOC-Sitz in Lausanne ab.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat noch keinen endgültigen Beschluss gefasst, ob nach Münchens Niederlage im Rennen um die Ausrichtung der Winterspiele 2018 ein neuer Anlauf unternommen werden soll. Im Dezember vorigen Jahres hatte sich die DOSB-Mitgliederversammlung "zum jetzigen Zeitpunkt" gegen die Neuauflage einer Olympia-Bewerbung ausgesprochen.

DOSB-Generaldirektor Michael Vesper unterstrich nach den Sommerspielen in London vor zwei Monaten jedoch seinen Wunsch, dass sich Deutschland "irgendwann einmal wieder für Olympische Spiele" bewirbt.

Vier Monate nach der Anmeldung einer Stadt muss dem IOC ein umfassendes Bewerbungsdossier vorliegen (14. März 2014). Im Juli 2014 befindet die IOC-Exekutive über die Erhebung eines Bewerbers in den Stand eines Bewerbers. Die Vergabe der Winterspiele 2022 erfolgt am 31. Juli 2015 auf der IOC-Session in Kuala Lumpur.

Interesse für 2022 hat bislang die ukrainische Stadt Lwiw angemeldet.

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