Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) hat die Idee eines CSU-Stadtrates, ein Bürgerbegehren über eine mögliche Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 entscheiden zu lassen, energisch abgewiesen.
Demnach stellte Ude fest, dass es zwischen "allen Gesellschaftern der Olympiabewerbung die klare Vereinbarung" gebe, über eine neuerliche Münchner Bewerbung erst nach der Bekanntgabe der Olympia-Stadt 2020 zu diskutieren.
Dadurch soll eine bessere Beurteilung der Erfolgsaussichten möglich sein. "Diese Voraussetzungen sind gegenwärtig nicht erfüllt und nicht erfüllbar", sagte Ude.
Ein Bürgerbegehren könnte nach Meinung des Oberbürgermeisters sogar Schaden stiften. "Das Wichtigste an einer olympischen Bewerbung ist das Zusammenwirken aller Beteiligten, das Schädlichste bloße Wichtigtuerei", erklärte er.

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